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- Der Bambu Lab S1 3D-Scanner ist das erste Scan-Gerät von Bambu Lab. Er tauchte in einem FCC-Antrag (FCC-ID 2A6J8-DS001) vom 22. September 2026 auf, mit der Bezeichnung „3D-Scanner“ und einer Leistungsaufnahme von 60 W. Bambu Lab hat ihn noch nicht offiziell angekündigt, daher sind Preis und Veröffentlichungsdatum bisher unbekannt.
- Eine Etikettenzeichnung mit einem Handgriff deutet auf ein handliches Design hin. Die Anmeldung enthält keine Angaben zu Scantechnologie, Genauigkeit, Preis oder Software.
- Die S1 stammt wahrscheinlich aus dem Rahmenabkommen von Bambu mit SCANTECH vom 29. Januar 2026, einem börsennotierten Hersteller von industriellen 3D-Scannern.
- Bambu hat noch nichts angekündigt. Drucker, die vor dem S1 die FCC-Zulassung erhalten haben (H3C, P3C, X2D Pro), waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels noch nicht auf dem Markt, daher sollten alle Angaben zu Veröffentlichungsterminen als Spekulation betrachtet werden.
- Suchen Sie sorgfältig: Creality verkauft bereits einen anderen Scanner namens Sermoon S1.
Letzte Aktualisierung: September 24, 2026
Stand 24. September 2026 stammen alle Informationen über den Bambu Lab S1 3D-Scanner aus behördlichen Unterlagen und Recherchen der Community.
Falls Sie diese Woche auf Reddit den Hashtag „Bambu Scanner“ gesehen und sich gefragt haben, ob Sie mit dem Kauf noch warten sollten, sind Sie nicht allein. Das Problem ist, dass die meisten Berichte drei Arten von Informationen vermischen: den tatsächlichen Inhalt der Unterlagen, Informationen aus zweiter Hand und Spekulationen.
Die kurze Antwort zum Thema Warten: Warten Sie nur dann, wenn vor dem Winter nichts auf Ihrer Werkbank gescannt werden muss. Die folgenden Details zeigen, warum der Starttermin schwerer vorherzusagen ist, als die meisten Berichte vermuten lassen.
Inhaltsverzeichnis
- Was der FCC-Antrag S1 von Bambu Lab bestätigt
- Bambu Lab S1 auf einen Blick: Bestätigte, gemeldete und unbekannte Fälle
- SCANTECH: Der Hersteller von Industriescannern hinter dem Bambu Lab S1
- Erscheinungsdatum von Bambu Lab S1: Warum „FCC bedeutet Tage entfernt“ diesmal unsicher ist
- Bambu Lab S1 Preis: Was Konkurrenzscanner vorschlagen
- Warum das Bambu Lab S1 für das Scan-to-Print-Ökosystem von Bedeutung ist
- Bambu Lab S1 vs Creality Sermoon S1: Gleicher Name, unterschiedliche Scanner
- Meine Einschätzung: Das Bambu Lab S1 wird eher nach seiner Software als nach seiner Genauigkeit beurteilt werden.
- Sollten Sie auf den Bambu Lab S1 warten oder sich jetzt einen 3D-Scanner kaufen?
- Häufig gestellte Fragen: Bambu Lab S1 3D-Scanner
Was der FCC-Antrag S1 von Bambu Lab bestätigt
Die FCC-Anmeldung bestätigt vier Dinge: ein Gerät namens „Bambu Lab S1“, registriert unter der FCC-ID 2A6J8-DS001, als „3D-Scanner“ bezeichnet und mit einer Leistung von 60 W angegeben. Alle weiteren Details zum S1 sind noch nicht bekannt.
Ein Nutzer im offiziellen Bambu Lab-Forum entdeckte die Einträge am 22. September und postete, dass das Geräteetikett „auch eine Leistung von 60 W ausweist“. Antragsteller ist die juristische Person von Bambu Lab selbst. Branchenmedien, darunter 3DPCC , berichteten innerhalb von zwei Tagen darüber.
3DPCC wies auf ein nützliches Detail hin. Die Zeichnung der Etikettenposition zeigt das Etikett an einem Körper mit Handgriff, was auf einen Handscanner hindeutet. Ein Drehteller oder ein Tischgerät erscheint weniger wahrscheinlich. Im selben Bericht wird jedoch vorsichtig hinzugefügt, dass die Anmeldung „keine Angaben zur Scantechnologie, Genauigkeit oder Software enthält“.
Die Angabe von 60 W sollte mit Vorsicht behandelt werden. Es handelt sich um die Nennleistung auf dem Geräteetikett. Aus den öffentlichen Dokumenten geht nicht hervor, welche Lichtquelle verwendet wird oder wie viel dieser Leistung für das Scannen verwendet wird.
Der Rest von Bambus FCC-Charge vom 22. September
Die S1 kam in einer ereignisreichen Woche auf den Markt. Aus den FCC-Unterlagen gehen außerdem zwei neue Materialsysteme (AMS 3H und AMS 3P) hervor, und frühere Anmeldungen enthüllten drei Drucker (H3C, P3C, X2D Pro).
Am selben Tag, an dem die S1-Anmeldung veröffentlicht wurde, brachte Bambu seinen ersten dedizierten Laserschneider auf den Markt. Der Bambu Lab R1 ist ein 55-Watt-CO₂-Laserschneider. Der zugehörige Thread im Subreddit r/BambuLab stieß auf deutlich mehr Interesse als der Thread zum Scanner (625 Upvotes gegenüber 363).
Bambu Lab S1 auf einen Blick: Bestätigte, gemeldete und unbekannte Fälle
Vier Fakten zum Bambu Lab S1 3D-Scanner stammen direkt vom FCC-Etikett. Alle anderen Angaben sind aus zweiter Hand oder noch unbekannt.
| Artikel | Status | Detail | Quelle |
|---|---|---|---|
| FCC-ID | Bestätigt | 2A6J8-DS001 | FCC-Anmeldung |
| Abgabedatum | Bestätigt | September 22, 2026 | FCC-Anmeldung |
| Produkttyp | Bestätigt | Auf dem Etikett steht „3D-Scanner“. | FCC-Etikett |
| Nennleistung | Bestätigt | 60W | FCC-Etikett |
| Formfaktor | Wahrscheinlich | Handgerät (die Abbildung auf dem Etikett zeigt einen Griff) | 3DPCC |
| Entwicklungspartner | Berichtet | SCANTECH (börsennotiert) | Vereinbarung vom Januar 2026 |
| Lichtquelle / Genauigkeit | Unbekannt | Nicht öffentlich einsehbar | Keine Präsentation |
| Preis | Unbekannt | Nicht angekündigt | Keine Präsentation |
| Veröffentlichungsdatum | Unbekannt | Nicht angekündigt | Keine Präsentation |
| Software | Unbekannt | Nicht angekündigt | Keine Präsentation |
SCANTECH: Der Hersteller von Industriescannern hinter dem Bambu Lab S1
Der S1 ist höchstwahrscheinlich das erste Produkt aus der Partnerschaft von Bambu Lab mit SCANTECH (international unter dem Namen SCANOLOGY vertrieben). Am 29. Januar 2026 unterzeichneten die beiden Unternehmen eine Rahmenvereinbarung zur gemeinsamen Entwicklung eines 3D-Scanners für Endverbraucher.
SCANTECH ist ein bedeutender Akteur im Industriebereich. Das Unternehmen ging im Januar 2025 an die Börse, und seine Aktien erreichten am Morgen nach Bekanntgabe des Börsengangs das tägliche Handelslimit. Die Industriescanner von SCANTECH weisen eine Genauigkeit von ca. 0.02 mm auf.
Berichte über den Deal beschreiben eine klare Aufteilung. SCANTECH übernimmt die Produktion, Bambu den Vertrieb. Ein Reddit-Nutzer im Subreddit r/BambuLab fasste es so zusammen: Bambu-Branding mit „Scantech-Technologie im Hintergrund“.
Ein Detail, das in anderen Berichten unerwähnt bleibt: Ein LinkedIn-Beitrag eines Branchenportals vom Juli 2026 besagte, dass die Auslieferung des ersten Produkts „voraussichtlich im August 2026 beginnen“ würde. Der August verging, ohne dass ein Scanner auftauchte. Das deutet darauf hin, dass sich der Zeitplan mindestens einmal verschoben hat.
Der Deal passt auch zu einem Muster bei den vier großen Herstellern von Consumer-Druckern. Creality und Anycubic stellen Scanner selbst her, Elegoo arbeitet mit Revopoint zusammen und Bambu hat sich für SCANTECH entschieden.
Erscheinungsdatum von Bambu Lab S1: Warum „FCC bedeutet Tage entfernt“ diesmal unsicher ist
Bambu Lab hat für die S1 noch keinen Veröffentlichungstermin bekannt gegeben, und auch die FCC-Anmeldung lässt keine verlässliche Prognose zu. Eine Markteinführung im vierten Quartal 2026 ist möglich. Bisher gibt es jedoch keine öffentliche Bestätigung dafür.
Die optimistische Einschätzung beruht auf Gewohnheit. Ein Forumsnutzer schrieb, dass die FCC-Anträge von Bambu „üblicherweise höchstens 3–4 Tage vor dem eigentlichen Verkaufsstart veröffentlicht werden“. Einige Fachjournalisten gingen noch weiter und prognostizierten einen Marktstart Mitte November. Beides sind jedoch nur Vermutungen.
Drei Punkte verkomplizieren die „Tage-abwesenheits“-Regel:
- Frühere Anträge warten noch auf ihre Einreichung. Die Modelle H3C, P3C und X2D Pro wurden alle zuerst von der FCC zugelassen. Keines der Geräte war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels auf dem Markt.
- Die FCC erfasst die Dokumente. Ein Forumsmitglied wies darauf hin, dass die Spalte mit „Antragsdatum“ beschriftet ist. Sie gibt an, wann die Antragstellung erfolgte, und sagt nichts über einen Veröffentlichungsplan aus.
- Der März 2027 ist eine Vertraulichkeitsfrist. Ein Reddit-Nutzer interpretierte den 21. März 2027 als möglichen Starttermin. Das sind genau 180 Tage nach dem 22. September, dem Datum in den FCC-Unterlagen, was dem üblichen kurzfristigen Geheimhaltungszeitraum der FCC entspricht. Ein anderer Kommentator merkte an, dass die Geheimhaltung normalerweise nach der Produktankündigung erneut geprüft wird; das Datum markiert also eine Frist für die Einreichung von Unterlagen.
Meine Einschätzung: Die S1-Zertifizierung ist real und schon recht weit fortgeschritten, da Unternehmen selten Hardware zertifizieren lassen, die sie ohnehin nicht auf den Markt bringen wollen. Das Verfehlen des August-Termins und die verzögerten Druckeranmeldungen deuten auf ein größeres Markteinführungsfenster hin, als die Forumsregeln vermuten lassen.
Die gleiche Vorsicht gilt für Bambus andere, gerüchteweise angekündigte Hardware. Das Bambu Lab H3C tauchte bereits lange vor seiner Einreichung bei der FCC in Patenten auf.
Bambu Lab S1 Preis: Was Konkurrenzscanner vorschlagen
Bambu hat noch keinen Preis für den S1 bekannt gegeben, und auch die Patentanmeldung gibt keinen Hinweis darauf. Am besten orientieren Sie sich derzeit an den Preisen vergleichbarer Scanner im September 2026.
Das direkteste Vergleichsprodukt wurde am selben Tag veröffentlicht. Creality brachte seinen All-in-One-Blaulaser Creality Sermoon P1S am 22. September zum Listenpreis von 2,299 US-Dollar auf den Markt, mit einem Frühbucherpreis von 2,099 US-Dollar bis zum 12. Oktober. Er zielt primär auf Reverse Engineering und die Automobilindustrie ab.

- 34 gekreuzte + 7 parallele + 1 einzelne blaue Laserlinie, plus NIR mit MASK
- Scannen und Verarbeiten erfolgen direkt an Bord über einen 6-Zoll-Touchscreen, kein PC erforderlich
- Angegebene Genauigkeit bis zu 0.02 mm (volumetrisch 0.02 mm + 0.08 mm/m)
- 807 g mit zwei austauschbaren 3,300-mAh-Akkus, Wi-Fi 7 und USB 3.0
Taschenscanner sind deutlich flacher. Der Creality Pika kostet 699 US-Dollar und wiegt 260 g bei einer angegebenen Genauigkeit von 0.03 mm. In einem Kugelkalibrierungstest des YouTubers Andy's Shed wies der Revopoint POP 4 einen Mittenabstandsfehler von 0.02 mm auf, verglichen mit 0.038 mm beim teureren Einstar Rockit (der POP 4 war ein kostenloses Testgerät des Herstellers und lief mit Beta-Software).
- 【Industrielle Präzision】Erreicht eine Einzelbildgenauigkeit von bis zu 0.03 mm und eine volumetrische Genauigkeit von 0.03 mm + 0.05 mm x L(m) und gibt die Daten originalgetreu wieder…
- 【Ultraschnelles Scannen & Hohe Bildrate】Der Mehrlinien-Lasermodus liefert bis zu 105 Bilder pro Sekunde mit NVIDIA-GPU-Beschleunigung. Strukturiertes Licht auf vollflächiger Ebene…
- 【KI-gestützte und fotorealistische Retopologie】 Die KI-Objektsegmentierung (nur Windows) identifiziert Ihr Ziel mit einem Klick und verfolgt es während des gesamten Scans…
- 【Allwetter-Außenscanning】Der Mehrlinien-Lasermodus arbeitet zuverlässig bis zu 50,000 Lux; mit einem angebrachten Außenfilter bleibt das Scannen stabil…
- 【5 Scanmodi】Das NIR-Band unterstützt Full-Field-HD-Scanning (markierungslos, fein strukturiertes Licht), Hybrid-HD-Scanning (Dualprojektoren, schnell…
| Scanner | Typ | Preis (USD, September 2026) | Behauptete Genauigkeit |
|---|---|---|---|
| Bambuslabor S1 | Handgerät (wahrscheinlich) | Nicht angekündigt | Nicht angekündigt |
| Creality Sermoon P1S | All-in-One-Blaulaser | Listenpreis 2,299 $ | Bis zu 0.02 mm |
| Creality Pika | Tasche, Telefon zuerst | Listenpreis 699 $ | 0.03mm |
Ein Forumsnutzer bezifferte die üblichen Preise für Scanner dieser Klasse auf 1,500 bis 4,000 US-Dollar. Das beschreibt den Markt, sagt aber nichts über den S1 aus.
Die bisherige Entwicklung von Bambu deutet in die andere Richtung: Der P1S-Drucker bot nahezu professionelle Leistung zu einem erschwinglichen Preis. Sollte der S1 diesem Beispiel folgen, ist zu erwarten, dass er preislich unterhalb des Sermoon P1S angesiedelt sein wird. Bis Bambu sich dazu äußert, sind dies jedoch reine Spekulation.
Warum das Bambu Lab S1 für das Scan-to-Print-Ökosystem von Bedeutung ist

Die S1 ist deshalb so wichtig, weil sie Bambu die Möglichkeit gibt, physische Objekte in Druckdateien umzuwandeln, ohne die eigene Hardware zu verlassen. Fachzeitschriften bezeichneten sie als das fehlende Puzzleteil im „Scannen, Bearbeiten, Drucken“-Zyklus.
Betrachten wir den Zeitplan: Bambu erweiterte den H2D im März 2025 um ein Lasermodul, unterzeichnete im Januar 2026 einen Vertrag mit SCANTECH und brachte im September den Laserschneider R1 auf den Markt. Zudem arbeitet das Unternehmen an einem UV-Drucker, dem Bambu Lab . Bambu entwickelt sich vom reinen 3D-Drucker hin zu einem umfassenden Sortiment an Desktop-Fertigungssystemen.
Bambu ist mit dieser Idee spät dran. Creality vermarktet den Sermoon P1S bereits als Teil eines „Scan-to-Model-to-Print“-Workflows, und der Pika bietet Export per Fingertipp in gängige Mesh-Formate (STL, OBJ, PLY, ASC). In einem vielbeachteten Kommentar im selben Reddit-Thread (91 Upvotes) wurde angemerkt, es sei „etwas seltsam, dass bisher nur Creality wirklich in den Scannermarkt eingestiegen ist“.

- Mit nur 260 g im Taschenformat und einem 3-Zoll-Touchscreen für eigenständiges Scannen
- Doppelte Lichtquelle: 7-Linien-Blaulaser plus IR-Strukturlicht, bis zu 0.03 mm
- Scannen direkt vom Smartphone über Wi-Fi 6, kein Laptop erforderlich
- Export mit einem Klick in die Formate STL, OBJ und PLY für den 3D-Druck
Bambus Vorteil liegt in seiner Reichweite. Branchenberichten zufolge nutzen über eine Million Menschen Bambus Drucker, wodurch der S1 auf einen großen Pool potenzieller Käufer zurückgreifen kann, die bereits Bambu Studio verwenden. Standalone-Scanner können da nicht mithalten.
Bambu hat bereits Scan-Tests durchgeführt. MakerLab fügte 2024 einen experimentellen „KI-Scanner“ hinzu, der bei hoher Serverauslastung langsam lief und nur grobe Details lieferte. Ein Besitzer eines H2D im Bambu-Forum berichtete, dass das Lasermodul zwar Scans durchführen könne, diese aber nur mit sehr geringer Auflösung erfolgten. Der S1 ist Bambus erster Versuch mit dedizierter Scan-Hardware.
Bambu Lab S1 vs Creality Sermoon S1: Gleicher Name, unterschiedliche Scanner
Der Bambu Lab S1 und der Creality Sermoon S1 sind zwei unabhängige Produkte konkurrierender Hersteller. Der Sermoon S1 ist bereits seit einiger Zeit im Handel erhältlich. Der Bambu S1 existiert hingegen nur als FCC-Anmeldung.
Diese Überschneidung wird die Suchergebnisse monatelang verfälschen. Wenn Sie Spezifikationen, Preise oder Bewertungen für einen „S1-Scanner“ finden, überprüfen Sie zuerst die Marke. Unser Test des Creality Sermoon S1 bezieht sich auf die Creality-Version.
Meine Einschätzung: Das Bambu Lab S1 wird eher nach seiner Software als nach seiner Genauigkeit beurteilt werden.
Der Erfolg oder Misserfolg des S1 hängt von seiner Benutzerfreundlichkeit ab. Verbraucherscanner erreichen bereits eine beeindruckende Genauigkeit auf Papier. Was ihnen jedoch noch fehlt, ist eine ebenso intuitive Bedienung wie bei einem modernen 3D-Drucker.
Die Community brachte es auf den Punkt. Der meistgelikte Kommentar im S1-Thread von r/BambuLab (338 Upvotes) äußerte die Hoffnung, dass Bambu „auch für Laien einfach zu bedienen sein und sofort einsatzbereite, qualitativ hochwertige Ergebnisse liefern“ würde. Ein anderer Nutzer warnte jedoch, dass das korrekte Bewegen eines Scanners „immer noch etwas Übung und Erfahrung erfordert“.
Die meisten Erstkäufer erwarten von einem Scanner ein druckbares Bauteil. Tatsächlich erzeugt er aber nur ein 3D-Netz. Der Hobby-YouTube-Kanal „Making for Motorsport“ bezeichnet einen Scanner als „einfach nur ein besonders ausgefeiltes Maßband“. Um aus diesem Netz ein sauberes, funktionsfähiges Bauteil zu erstellen, sind weiterhin CAD-Kenntnisse erforderlich. Dunkle und transparente Objekte benötigen in der Regel ein spezielles Scanspray, und die Verarbeitung großer Scans erfordert eine leistungsstarke Grafikkarte und viel Arbeitsspeicher.
Genauigkeit ist das geringste Problem des S1. Der Entwickler merkt an, dass extrem hohe Genauigkeit für die meisten Hobbyprojekte unnötig ist. Ein Karosserieteil benötigt sie nicht. Bambu punktet vielmehr mit seiner Tracking-Stabilität, der automatischen Mesh-Bereinigung und dem direkten Import vom Scan zu Bambu Studio.
Auch die Frage des Vertrauens sollte man sich vor dem Start stellen. Im Mai 2026 geriet Bambu in die Kritik, weil das Unternehmen wegen einer OrcaSlicer-Abspaltung, die die Cloud-Funktionen umging, eine Abmahnung verschickte. Prüfen Sie daher vor dem Kauf eines S1, ob die Scanverarbeitung lokal erfolgt oder die Bambu-Cloud benötigt.
Sollten Sie auf den Bambu Lab S1 warten oder sich jetzt einen 3D-Scanner kaufen?

Kaufen Sie jetzt, wenn Sie in den nächsten Monaten ein konkretes Projekt haben. Warten Sie, wenn Sie neugierig sind, es nicht eilig haben und bereits in Bambu-Hardware investiert haben.
- Sie müssen in diesem Quartal Teile scannen: Kaufen Sie noch heute einen bewährten Scanner. Unser Leitfaden dazu Die besten 3D-Scanner für Bastler Die Optionen werden danach geordnet, was sich tatsächlich für den 3D-Druck eignet.
- Sie scannen ein- bis zweimal im Jahr: Verzichten Sie auf spezielle Hardware. Photogrammetrie per Smartphone oder ein Mietgerät decken gelegentliche Aufträge zu deutlich geringeren Kosten ab.
- Sie betreiben eine Bambu-Druckfarm und möchten einen einheitlichen Workflow: Warten Sie den Verkaufsstart ab und warten Sie dann erneut auf unabhängige Tests der Ortungssysteme und der Software.
- Sie können noch nicht in CAD modellieren: Lerne das zuerst. Ein Scanner beschleunigt die Modellierung für diejenigen, die bereits wissen, wie es geht.
- 【Blauer Lasermodus】38 Laserlinien (19 + 19 gekreuzte Laserlinien) für schnelle, großflächige Erfassung, 7 parallele Laserlinien für feine Details, Unterstützung…
- 【Markerfreies 3D-Laserscanning】EINSTAR Rockit bietet eine markerfreie Funktion – Marker werden übersprungen – und scannt detailreiche Objekte mühelos. Schnell…
- 【Echtes kabelloses 3D-Scannen】Integriertes WLAN-Modul, keine zusätzliche Hub- oder Adapterkonfiguration erforderlich, echtes kabelloses Arbeiten ohne Kabelsalat, stabile Echtzeit-Synchronisierung mit…
- 【VCSEL-Infrarot-Scanning】Der Infrarot-Scanning-Modus bietet hohe Effizienz für mittelgroße bis große Objekte, vom Gesicht bis zu den Füßen, und ermöglicht sicheres und schnelles Scannen…
- 【Taschenformat, Raketengeschwindigkeit】Schlankes und robustes Design mit edler Oberfläche – liegt angenehm in der Hand oder passt in jede Tasche. Bis zu 90 fps mit Markern…
Häufig gestellte Fragen: Bambu Lab S1 3D-Scanner
Wie viel wird der Bambu Lab S1 3D-Scanner kosten?
Noch kein Preis bekannt. Vergleichbare Scanner kosten im September 2026 zwischen 699 US-Dollar (Creality Pika) und 2,299 US-Dollar (Creality Sermoon P1S). Bambus bisherige Praxis, professionelle Geräte preislich zu unterbieten, lässt vermuten, dass das Unternehmen sich im unteren Mittelfeld dieser Preisspanne positionieren wird, dies ist jedoch noch unbestätigt.
Wann wird Bambu Lab S1 veröffentlicht?
Ein offizielles Datum gibt es nicht. Der FCC-Antrag wurde am 22. September 2026 eingereicht. In der Community wird mit einer Markteinführung im vierten Quartal 2026 gerechnet, allerdings hatten mehrere Bambu-Drucker bereits vor der Veröffentlichung einen Antrag bei der FCC eingereicht, waren aber zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels noch nicht erhältlich.
Welche Software wird das Bambu Lab S1 verwenden?
Bambu hat sich dazu noch nicht geäußert. Angesichts des bestehenden Ökosystems ist eine Integration mit Bambu Studio oder Bambu Suite wahrscheinlich. Ob die Scans lokal oder in der Cloud verarbeitet werden, bleibt bis zum Start offen.
Welcher 3D-Drucker-Scanner wird für Bambu Lab empfohlen?
Jeder Scanner, der STL, OBJ oder 3MF exportiert, ist mit Bambu Studio kompatibel, da der Slicer lediglich ein Mesh benötigt. Bis zur Markteinführung des S1 sollten Sie die Wahl anhand der Objektgröße und Ihres Budgets treffen. Kompaktscanner eignen sich für kleine Teile, während Blaulaserscanner feine mechanische Details bearbeiten.
Lohnt sich ein 3D-Scanner für den 3D-Druck?
Ein Scanner lohnt sich, wenn Sie regelmäßig Objekte reproduzieren, reparieren oder um bestehende Objekte herum gestalten und bereits mit CAD arbeiten können. Für gelegentliche Nutzung sind Fotogrammetrie mit dem Smartphone oder die Auslagerung der Arbeit meist günstiger. Ein Scanner erfasst die Form, die Modellierung übernehmen Sie weiterhin selbst.
Kann ich mein Handy als LiDAR-Scanner verwenden?
Ja, das funktioniert mit Smartphones mit LiDAR-Sensor, allerdings ist die Tiefenauflösung recht grob. Für Objekte in Raumgröße und grobe Referenzformen ist es ausreichend. Für kleine mechanische Teile liefern Fotogrammetrie-Apps oder ein spezieller Scanner deutlich genauere Ergebnisse.
Ist das Bambu Lab S1 identisch mit dem Creality Sermoon S1?
Nein. Es handelt sich um unterschiedliche Scanner verschiedener Hersteller. Der Creality Sermoon S1 ist bereits im Handel erhältlich, während der Bambu Lab S1 bisher nur in einem FCC-Antrag aufgetaucht ist.








